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SWORN ENEMY "Gamechanger"

Künstler/Band und Albumtitel: 

1.997 unter dem Namen Mindset gegründet, haben die seit 1.999 unter Sworn Enemy firmierenden New Yorker aus dem Stadtteil "Queens" (vielen von der Serie "King Of Queens" geläufig) bereits recht früh die Aufmerksamkeit großartiger Musiker wie z. B. Jamey Jasta (*Hatebreed), Tim Lambesis (*As I Lay Dying) oder ganz aktuell Robb Flynn (*Machine Head) in ihren Nebenfunktionen als Produzenten sicher in die Tasche geholt.

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DEAFKIDS "Metaprogramação"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Als ich die ersten Umschreibungen (natürlich Pressetexte, frei nach PR-Strategie; so viel ist klar) der Brasilianer von Deafkids gelesen hatte, war mein erster Gedanke "Atari Teenage Riot?", aber auch Ministry, Moscow Death Brigade kamen mir in den spontan Erstassoziationssinn. Offenbar ist dieses Trio im Underground längst bekannt, immerhin hat man u. a. auch schon mit Genrevertretern wie Neurosis 'ne Tour gefahren.

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MÄNNI "Mir tut alles weh"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Da muss man erst wieder zurück in Berlin sein, um etwas mehr von der "Öcher'schen" Muckerszene mitzubekommen... dabei ist der Jung schon seit 2.015 am Start und sagt selbst "Ich behaupte solange ich mache Punk Rock, bis es mir endlich alle glauben.". So ganz unbekannt ist Männi der Muckerszene jedoch nicht, da er auch bei der Antilopengang hinter'm Schlagzeug sitzt und da für den richtigen Takt sorgt. Als Solomucker hat er allerdings auch schon vier Releases seit der Männitaufe im Gepäck.

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KISSIN' BLACK "Dresscode: Black"

Künstler/Band und Albumtitel: 

"100% self-made & 100% Swiss-made. Rockig, poetisch, akustisch & roh." So beschreiben sich die Italo-Schweizer von Kissin' Black, die 2.008 von ihrem Sänger Giu Mastrogiacomo gegründet wurden. Stilistisch hat man sich dem Dark Rock, also quasi in gleichem Atemzug auch der Goth Rock Szene, verschrieben. Mit drei Releases hat dieses Trio bereits ein beachtliches Fundament in der Hinterhand, das den Weg für deren neuestes Album "Dresscode Black" ebnete. 

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NH3 "Superhero"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Kennt Ihr das, wenn ihr erst nach Wochen (und das eher zufällig) bemerkt, dass ihr Band und Albumtitel total verwechselt habt? Genau das war bei den Ska-Core'lern aus der italienischen Adria Hafenstadt Pesaro der Fall, die mir bis dato nur dem Namen nach mal untergekommen sind. 

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EAT LIPSTICK "Eat Lipstick"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Na W.T.F. ist denn hier Verfucktes los? Da habe ich tatsächlich einen äußerlich herrlich charmant schrägen Zufall verpasst, der sich unter dem hungrigen Namen Eat Lipstick "queer, loud, proud" irgendwann in der Drehe um 2.015 rum in Berlin zusammengefunden hat, um exzessiven Glam Punk Rock den nächsten Generationen wie Glitzerkonfetti ins Ohr zu spielen. Dabei beruft man sich auf Punk Bands vor 1.979, alle Metal Bands vor 1.984 und alle Transen vor und nach Jayne County. Wenn das mal nicht 'ne satte Regenbogenmischung mit jeder Menge rusty Vibes schon vorab mitgibt...?!

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RUSTIKARL "Therapie"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Gerade einmal seit 2.017 sind Rustikarl aus Brilon (*NRW) als Band am Start und haben sich Punk 'N Roll auf die Notenblätter geschrieben. Dass man im Beiblatt bereits vom regionalen "Kultstatus" spricht, darf dennoch mit Skepsis am Rande dieses Debütalbums wahrgenommen werden. Mit Bezug auf das hier vorlegende Album und dem Titel "Therapie" heißt es: "Das Entscheidende ist, dass Musik bewegt. Wenn das der Fall ist, kann keine Chefarztvisite, keine Gruppentherapie und kein Medikament ähnliches auslösen, wie die Musik." Hm, klingt ein wenig nach Schwarzwaldklinik.

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MONO "Nowhere, Now Here"

Künstler/Band und Albumtitel: 

In 20 Jahren 10 Alben zu erschaffen, ist ein guter Schnitt für eine Band, die handwerklich, spielerisch und auch von der Intensionstiefe ihrer Werke lebt, mehr als beachtlich. Als mich Mono vor einigen Jahren zu Zeiten zwischen "Rays Of Darkness" (*2.014) und "Requiem For Hell" (*2.016) per Konzerterlebnis vollends ins Schlepptau nahmen, war felsenfest sicher, dass ich diese Japaner/-in auch weiterhin im Auge meiner Ohren behalten würde. Das gelingt nicht gerade vielen Bands, zumal Mono eine der Bands sind, die eher rein instrumental vom Anker gehen.

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KARLSSON "Rauhfaseridyll"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Wenn schon Google im Vorfeld beim offiziellen Website Check mit "nicht vertrauenswürdig" warnt, hat das allein schon Seltenheitswert. ;-) Von Astrid Lindgren (der Figur als Bandnamensgeber wegen), D.I.Y. und sympathisch weltoffen ist im Infosheet die Rede. Aber auch von "Hass auf all' die Deppen, die sich nun unter dem Deckmantel der Unzufriedenheit sammeln und die erschreckend unbehelligt ihre Polemik in die Gesellschaft spucken können.".

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SEÑOR KARŌSHI "...oder deswegen"

Künstler/Band und Albumtitel: 

Bevor ich hiermit ins Tiefenleben/Höhen(er-)messen dieses Trios aus Tier und Göttingen eintauche, sei erst einmal die Bedeutung des Bandnamens ein wenig ver- und erklärt, dessen Stammgedanke aus dem Japanischen kommt und so viel wie "Tod durch Überarbeiten" (*Karōshi; 過労死) bedeutet. Quasi ein fiktiver Señor, dessen Tod dem Überarbeiten geschuldet sein wird (oder bereits ist?). 

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